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Tschaikowskis „Schwanensee“
als faszinierende Eisshow


Diese faszinierende Produktion - ursprünglich geplant als einmaliges Event zum 300. Geburtstag der Stadt St. Petersburg – zieht weltweit immer mehr Zuschauer in ihren Bann, sei es in Europa, USA oder im asiatischen Raum.
Bereits 1967 gründete Konstantin Boyarski das Staatliche Eisballett und etablierte es mit einer Aufführung, die auf der Basis von Tschaikowskis „Schwanensee" entstand und erstmalig Eiskunstlauf mit klassischem, russischem Ballett verband. Schon damals konnte man bei dem balletterfahrenen und kritischen Publikum im eigenen Lande sofort einen überwältigenden Erfolg feiern. Der lange Weg, klassische Figuren, Hebungen und Sprünge auf das Eis zu adaptieren, hatte sich gelohnt. Mit dem Eisballett war ein neues, märchenhaftes Genre geboren.

Die prachtvolle Musik Tschaikowskis und die Handlung des „Schwanensee" sind geradezu prädestiniert, in eine Eischoreographie umgesetzt zu werden. Wenn die Ballerinen scheinbar schwerelos über die Eisfläche gleiten, die Bewegungen schwanengleich und majestätisch erscheinen, wird der Zuschauer in eine überwältigende Welt der Ästhetik und Harmonie entführt.
Drei Tonnen gestoßenes Cocktail-Eis werden schon Tage vorab benötigt, um die Hallen in einen echten Eispalast zu verzaubern, in dem dann die Eiskunstläufer und Eiskunstläuferinnen Tschaikowskis Meisterwerk „Schwanensee“ auf Schlittschuhkufen präsentieren können. Sportlicher Eiskunstlauf mit Sprüngen, Hebungen und Pirouetten sowie prachtvolles Ballett in faszinierender Kombination vom St. Petersburger Staatsballett On Ice.

Im Laufe der Jahre erweiterte sich nicht nur das Repertoire und das technische Können, auch die Ausarbeitung und Gestaltung von Kulissen und Kostümen wurde perfektioniert. Heute verzaubert ein „Fundus" von 80 Eiskunstlauf-Tänzern mit rund 800 Kostümen die spiegelgleichen Eisflächen der Theater und Arenen weltweit.
Die Mehrheit der heutigen Tänzerinnen und Tänzer kommen aus dem Lager der mit russischen und internationalen Eiskunstlauf-Medaillen ausgezeichneten Einzel- und Paarläufer und entstammen den „Schmieden“ der berühmten russischen Eiskunstlauf-Dynastien, wie beispielsweise der renommierten Jubilejni-Schule, der auch Jewgenij Pluschenko entstammt. Trainiert wird dann zusammen mit dem Choreograph Konstantin Rassadin intensiv und hart, um die Elemente des sportlichen Eiskunstlaufs mit denen des klassischen, russischen Balletts zu einer künstlerisch hochwertigen und anmutigen Einheit zu verschmelzen. Konstantin Rassadin war Solist und Choreograph am weltberühmten Mariinsky-Theater in St. Petersburg und arbeitete dort u.a. mit Rudolf Nurejew. So tanzen unter Rassadins Leitung heute auch Ex-Europameisterin Olga Ivanova und der frühere Olympia-Starter Andrei Stroganov zu Tschaikowskis „Schwanensee“ - sportlich und klassisch zugleich - auf dem Eis.
 
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